Homöopathie bei Tennisarm

Die meisten Menschen wissen mittlerweile, dass man nicht regelmäßig Tennis spielen muss, um einen Tennisarm zu bekommen…

Es handelt sich dabei um eine allgemeine Reizung der Sehnenansätze am äußeren Ellenbogen, die in erster Linie durch eine Über- oder Fehlbelastung der betreffenden Muskeln und Sehnen hervorgerufen wird.

Je nach Schwere der Erkrankung können Sie den Tennisarm mit verschiedenen Therapien behandeln…

Die Schulmedizin greift dabei oftmals auf medikamentöse Behandlungsformen zurück, die jedoch mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden sein können. So führen beispielsweise Cortisoninjektionen zu einer Schädigung der Sehnen und einem verstärkten Muskelrückgang.

Deshalb sollten Sie in jedem Fall auch eine homöopathische Behandlung des Tennisarms in Betracht ziehen…

Homöopathie bei Tennisarm

 

Medikamentöse Behandlung & Nebenwirkungen

Auch bei einer homöopathischen Behandlung geht es zunächst darum, die krankheitsauslösenden Ursachen wie Über- oder Fehlbelastungen zu vermeiden. Leiden Sie schon länger unter den Beschwerden, ist in jedem Falle eine Konstitutionsbehandlung mit einer genauen Anamnese erforderlich.

Bei einer homöopathischen Behandlung geht es neben einer Linderung der Schmerzen auch um die Stärkung des Bindegewebes wie Muskeln, Sehnen, Bänder. Diese reagieren zumeist sehr empfindlich auf jegliche Art von Reizen. Die Einnahme von Schmerzmitteln oder das Spritzen von Cortison soll auf diese Weise verhindert werden.

Wurde Ihr Tennisarm über einen längeren Zeitraum mit Medikamenten behandelt werden die eigentlichen Symptome oftmals durch die Nebenwirkungen überdeckt. Im Laufe der homöopathischen Behandlung werden die Medikamente abgesetzt und es treten wieder die ursprünglichen Symptome in Erscheinung, die dann gezielt behandelt werden können.

Ganzheitliche Behandlung

Die Homöopathie beschränkt sich nicht nur auf die Schmerzstellen am Ellenbogen, sondern bezieht den gesamten Körper in die Behandlung mit ein. Dabei werden beispielsweise frühere Erkrankungen sowie seelische Belastungen aufgrund der Lebenssituation berücksichtigt.

Letztere führen oftmals zu einem Schlafmangel, welcher sich negativ auf den weiteren Krankheitsverlauf auswirken kann. Erst nach einer genauen Analyse lässt sich dann festlegen wie die homöopathische Behandlung genau erfolgen soll.

Homöopathische Mittel zur Schmerz-Linderung

Zur Behandlung eines Tennisarms können je nach genauem Krankenbild verschiedene homöopathische Mittel eingesetzt werden. Dabei sollten Sie sich jedoch immer auf ein Mittel beschränken. Ruta graveolens ist ein oft eingesetztes homöopathisches Mittel, dass neben der Behandlung eines Tennisarms auch gegen Gelenkentzündungen, Prellungen und Verstauchungen verabreicht wird.

In der Praxis kommt Ruta graveolens zumeist in den Potenzen D6 bis D12 zur Anwendung. Wie bei der medikamentösen Therapie durch die Schulmedizin gilt auch hier, dass Sie zunächst eine Therapie ohne eine Einnahme von Mitteln versuchen sollten.

Denn auch bei einem homöopathischen Mittel wie Ruta graveolens kann es zu Nebenwirkungen beispielsweise in Form von Niedergeschlagenheit kommen.

 

Natürliche Heilmittel gegen den Tennisarm

Besonders nach dem ersten Auftreten der Beschwerden lassen sich diese oftmals auch durch natürliche Heilmittel lindern. So sollten Sie beispielsweise vor jeder Belastung des betroffenen Arms einige Dehnübungen durchführen. Zur Unterstützung von Muskulatur und Sehnen sollten Sie diese Übungen mehrmals täglich wiederholen.

Wie Sie einen Tennisarm noch behandeln können:

  • Reiben Sie die betroffenen Stellen vor dem Schlafengehen mit einer Propolis-Salbe aus dem Bienenstock ein. Sie erhalten diese in Apotheken.
  • Legen Sie einen mit Quark bestrichenen Verband an. Dabei sollte der Quark etwa fingerdick aufgetragen werden. Sobald der Quark getrocknet ist, können Sie ihn wieder abwaschen.
  • Gegen chronische Schmerzen hilft oftmals ein wärmendes Tuch mit Saft von frischem Weißkohl. Zerstoßen Sie den Weißkohl solange, bis der Saft austritt, und reiben Sie den Brei anschließend auf die schmerzenden Stellen. Das wärmende Tuch dann einfach darüberlegen. Die Bestrahlung mit einem Rotlicht wirkt ebenfalls sehr gut gegen chronische Schmerzen.
  • Ein regelmäßiges Heublumenbad lässt die Entzündungen zurückgehen und führt zu einer Linderung der Schmerzen. Baden Sie den betroffenen Arm für mindestens 15 Minuten und legen Sie danach eine längere Ruhepause ein.
  • Bei akuten Schmerzen wirkt eine Kühlung der betroffenen Stellen sehr wohltuend. Verwenden Sie hierfür am besten einen speziellen Kühlbeutel, ohne diesen direkt auf die Haut zu legen. Alternativ können Sie auch Eiswürfel in ein Tuch wickeln, um die schmerzenden Stellen damit zu kühlen.

 

Lesen Sie auch: